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Wanddruck

Wanddruck bei Naumburg. Ihr Motiv, direkt auf den Putz.

Ein Gerät fährt die Wand ab und trägt das Motiv unmittelbar auf den Untergrund auf — kein Papier, kein Vlies, kein Kleister. Das Gerät gehört uns, und Norman Hartung bedient es selbst. Wir arbeiten von Finne aus, rund 20 Kilometer von Naumburg.

Bedruckte Platte mit einem Bergsee im Abendlicht, umgeben von Nadelwald und orangefarbenen Blumen. Oben rechts der Druckkopf.
Wanddruck
Der Druckkopf des Wanddruckers steht an einer Wand und trägt ein Weinberg-Motiv mit zwei Weißweingläsern auf. Am Kopf leuchtet die violette Trocknerlampe.
Blick in die Halle mit leerer heller Wand über der Vorhangreihe, davor rote Sitzhocker und eine Modellbahnanlage. Dieselbe Flucht nach dem Druck: über die volle Wandlänge laufen Motive, im Vordergrund eine Weltkarte mit Ortsnamen.
VorherNachher

Das Verfahren

Kein Papier an der Wand. Farbe auf der Wand.

Beim Wanddruck gibt es kein Trägermaterial. Das Motiv geht direkt auf die vorbereitete Wand, und daraus folgt alles Weitere: keine Bahnenstöße, keine Kanten, kein Kleister und nichts, was sich nach zwei Jahren an den Rändern löst. Das Bild ist auch nicht an Bahnbreiten gebunden — es läuft über Ecken, um Türlaibungen herum und bis an die Deckenkante, weil das Gerät die Fläche einfach abfährt.

Getrocknet wird beim Drucken. Am Druckkopf sitzt eine Lampe, die unmittelbar hinter der Farbe herläuft; die Fläche ist fest, sobald der Kopf vorbei ist. Es gibt keine Wartezeit zwischen zwei Durchgängen und nichts, was über Nacht durchhärten müsste.

Was Zeit braucht, ist die Vorbereitung davor. Der Druck bildet den Untergrund ab — was an der Wand uneben ist, bleibt unter dem Bild sichtbar. Deshalb gehören Spachteln und Glätten zum Auftrag dazu und sind kein Nebenschritt. Das trifft sich: Spachtelarbeiten sind ohnehin eines unserer sieben Gewerke, es muss also niemand dafür bestellt werden.

Von der Idee zur fertigen Wand

Fünf Schritte. Ein Gerät.

Extreme Nahaufnahme eines gedruckten Auges. Wimpern, Augenbraue und Hautstruktur sind einzeln aufgelöst, die Druckkörnung ist sichtbar.
Wanddruck
Der Wanddrucker vor einer fast fertigen Wand: ein Dorf mit Kirchturm vor gelbem Rapsfeld, direkt auf den Putz gedruckt; der Druckkopf sitzt oben rechts am Mast.
Bedruckte Platte mit dem Porträt einer jungen Frau, daneben der Druckkopf mit violett leuchtender Trocknerlampe.
Wanddruck
  1. Beratung

    Wir sehen uns die Wand vor Ort an und hören, was Ihnen vorschwebt.

  2. Planung

    Motiv festlegen und auf die Fläche rechnen — Foto, Design oder Logo.

  3. Wandvorbereitung

    Spachteln und grundieren. Der Druck wird nur so gut wie der Untergrund.

  4. Druck

    Das Gerät fährt die Wand ab und trägt das Motiv direkt auf.

  5. Feinschliff

    Kanten und Anschlüsse. Fertig ist es, wenn nichts mehr auffällt.

Häufig gefragt

Was vor dem ersten Termin meistens gefragt wird.

Was kostet ein Wanddruck?

Einen Quadratmeterpreis von der Stange gibt es nicht. Was ein Druck kostet, hängt an drei Dingen: der Fläche, dem Motiv und dem Zustand der Wand — eine Wand, die erst gespachtelt werden muss, ist ein anderer Aufwand als eine, die schon glatt ist. Wir sehen uns die Wand vor Ort an und legen ein Angebot mit allen Positionen einzeln vor, bevor jemand anfängt. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Worin unterscheidet sich das von einer Fototapete?

Eine Fototapete ist bedrucktes Papier oder Vlies, das in Bahnen an die Wand geklebt wird. Beim Wanddruck gibt es kein Trägermaterial — das Motiv geht direkt auf den Untergrund. Deshalb gibt es keine Bahnenstöße, keine Kanten und nichts, was sich später an den Rändern löst. Aus einem Meter Abstand sehen Sie keine Naht, weil keine da ist.

Kann ich mein eigenes Foto oder Logo verwenden?

Ja — eigene Fotos, Designs und Firmenlogos sind der Normalfall. Was Sie mitbringen müssen, sind die Nutzungsrechte am Motiv: Bei einem eigenen Foto oder Ihrem Logo ist das erledigt, bei gekauftem oder fremdem Material braucht es eine Lizenz, die den Druck auf eine Wand abdeckt. Wir drucken Ihr Motiv — beschaffen können wir es nicht.

Muss die Bilddatei besonders groß sein?

Schicken Sie uns die Datei, die Sie im Kopf haben — wir sagen Ihnen, ob sie für die geplante Fläche reicht. Als Faustregel gilt: Je größer die Wand, desto größer muss die Datei sein; ein Bild aus dem Internet reicht für eine ganze Wand meist nicht. Vor größeren Aufträgen drucken wir eine Musterplatte, damit Sie das Ergebnis in der Hand haben, bevor es an die Wand geht.

Wie groß kann ein Motiv werden?

In der Breite ist praktisch die Wand die Grenze: Das Gerät fährt die Fläche ab, das Motiv läuft in einem Zug durch. In der Galerie unten sehen Sie Motive über die volle Länge einer Hallenwand — an einem Stück, ohne Bahnen. Wie hoch wir in Ihrem Raum kommen, sehen wir uns vor Ort an; das entscheidet sich an der Wand und nicht im Katalog.

Lässt sich der Druck wieder entfernen?

Abziehen wie eine Tapete lässt er sich nicht — es ist nichts da, was man greifen könnte. An der Wand ist kein Papier, sondern Farbe. Wie sich eine bedruckte Fläche später überarbeiten lässt, hängt am Motiv und am Untergrund; das sehen wir uns im Einzelfall an.

Ausgeführte Wanddrucke

Wie das aussieht, während es entsteht.

Zehn Aufnahmen von der Maschine bei der Arbeit und aus der Nähe. Wer wissen will, wie fein das Gerät auflöst, sieht es am gedruckten Auge — die Aufnahme entstand aus etwa zehn Zentimetern Abstand.

  • Der Druckkopf trägt ein Motiv auf eine Wand auf: eine Dorfkirche mit Zwiebelturm vor Rapsfeldern. Am Kopf leuchtet die violette Trocknerlampe.
  • Gorilla-Druck während der Ausführung: rechts steht der Druckkopf mit leuchtender Trocknerlampe an der noch unbedruckten Wand.
  • Bedruckte Platte mit dem Porträt einer jungen Frau, daneben der Druckkopf mit violett leuchtender Trocknerlampe.
  • Bedruckte Platte mit dem Porträt eines Mannes in Großaufnahme, daneben der Druckkopf des Wanddruckers.
  • Extreme Nahaufnahme eines gedruckten Auges. Wimpern, Augenbraue und Hautstruktur sind einzeln aufgelöst, die Druckkörnung ist sichtbar.
  • Mehrere bedruckte Musterplatten liegen nebeneinander auf einer Werkbank aus Sperrholz: zwei Porträts und ein Blütenmotiv.
  • Bedruckte Platte mit einem Bergsee im Abendlicht, umgeben von Nadelwald und orangefarbenen Blumen. Oben rechts der Druckkopf.
  • Blick von oben auf den Druckvorgang: der Kopf fährt über die Fläche und setzt ein Kirschblütenmotiv, davor ist die Fläche noch weiß.
  • Der Druckkopf steht dicht vor einer Wand, auf der eine Weltkarte mit Ortsnamen entsteht.
  • Nahaufnahme der gedruckten Karte: die Ortsnamen Mokpo, Busan und Jeju Do stehen scharf auf der Wandstruktur.

Ausgeführte Wanddrucke

Nicht beschrieben. Gedruckt.

Sechs Aufnahmen von Wänden, die so bei Kunden stehen. Fotografiert im fertigen Zustand — was hier zu sehen ist, ist die Ausführung, nicht eine Vorschau.

  • Wandbild, das einen Durchbruch in einer Ruinenmauer zeigt: dahinter eine Dorfkirche im Gegenlicht der untergehenden Sonne.
  • Über die gesamte Wandbreite gedrucktes Panorama einer roten japanischen Tempelanlage, die sich in einem Teich spiegelt.
  • Dieselbe japanische Tempelanlage aus flachem Winkel fotografiert; das Panorama läuft über die gesamte Wand bis in den Hintergrund.
  • Großformatiger Schwarzweißdruck: ein Gorilla blickt aus dichtem Blattwerk in die Kamera.
  • Nahaufnahme eines Wanddrucks: blühende Kirschzweige im Vordergrund, dahinter eine Stadt im Dunst.
  • Kirschblütenmotiv über die gesamte Länge einer Hallenwand, oben mit gelbem Klebeband abgeklebt.

Was soll auf Ihre Wand?

Schicken Sie uns das Motiv, das Sie im Kopf haben — oder rufen Sie an und beschreiben Sie die Wand. Wir sagen Ihnen, ob es geht, was es braucht und was es kostet.